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Medical Process Assistant „mpa“ jetzt pausenlos

Mit dem Programm „mpa”, dem Medical Process Assistant, können auf Stationen und Ambulanzen wesentliche Teile der Krankengeschichte elektronisch eingesehen werden. Ein Stillstand dieses Arbeitsinstrumentes behindert umso mehr den Krankenhausbetrieb. Hier wurde nun Abhilfe geschaffen.

Um mpa laufend an aktuelle Anforderungen der Krankenhausprozesse oder technische Entwicklungen anzupassen, sind immer wieder, üblicherweise zu vereinbarten „Wartungsfenstern” am späten Nachmittag, Updates nötig. In Wartung befindliche mpa-Teile konnten dabei vom Anwender nicht genutzt werden. Abhängig davon, wie weit mpa den Arbeitsablauf auf der Ambulanz oder Station bereits beeinflusst, war dadurch eine mehr oder weniger hohe Beeinträchtigung des laufenden Betriebes gegeben. Für den Betrieb der in der gespag eingesetzten EDV-Systeme steht in den Rechenzentren im LKH Vöcklabruck und in Steyr eine EDV-Infrastruktur zur Verfügung, deren Aufgabe die Rund-um-die-Uhr-zur-Verfügung-Haltung der EDV-Programme ist. Zuletzt wurde eine „Datenspiegelung” aufgebaut. Dabei wurde die EDV-Infrastruktur derart erweitert, dass die mpa-Datenbank nun ständig, quasi parallel, in beiden Rechenzentren gespeichert wird.

Michael Koppenberger, Leiter der gespag-MedizininformatikBei mpa-Wartungsarbeiten können so vorab die Spiegeldatenbanken online geschaltet werden. Durch einen mpa-Neustart verbindet sich der PC – vom Anwender unbemerkt – mit der Spiegeldatenbank und zeigt dem Nutzer auch während der bisher üblichen Stillstandszeit alle elektronisch verfügbaren Befunde an. Nach dem Wartungsende wird der Zugriff wieder auf die „echte” Produktivdatenbank umgeschaltet. Für Michael Koppenberger, Leiter der gespag-Medizininformatik, ist das Wesentliche an dieser Erweiterung der EDV-Infrastruktur, dass die für die Nutzer unangenehmen mpa-Stillstandszeiten weiter reduziert werden konnten.