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gespag setzt auf Online Krankenhaus

Noch immer werden in vielen Krankenhäusern Befunde und sonstige Informationen während der Dauer des Aufenthalts des Patienten in Papierform herumgereicht. Einen großen Schritt in Richtung „weniger Papier“ unternimmt die Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag), die Trägerin der oberösterreichischen Landes-Krankenhäuser: Heuer wurde in einigen gespag-Krankenhäusern damit begonnen, zusätzlich zum „klassischen Massenscannen“ nach dem stationären Aufenthalt, sämtliche Dokumente, die der Patient bei der ambulanten Aufnahme mitbringt, bereits in der Ambulanz via DOXiS onlineScanning elektronisch in die Patientenakte zu integrieren. Darüber hinaus werden jetzt auch Digitalkameras an das Dokumenten-Managementsystem von ECM Anbieter SER angebunden.

Obwohl die elektronische Patientenakte zunehmend in Österreichs Spitälern Schritt für Schritt realisiert wird, stellt das Medium Papier derzeit noch immer für viele Krankenhäuser eine große Hürde dar. Externe Befunde und sonstige Dokumente, die der Patient bei der Aufnahme mitbringt, werden kopiert und in Papierform der Patientenakte beigelegt. Diese medizinischen Dokumente in Papierform stehen den behandelnden Ärzten jedoch nicht sofort zentral zur Verfügung, sondern werden erst nach dem stationären Aufenthalt des Patienten gescannt und in das EDV-System eingebracht.

Patientendaten sofort zur Verfügung

Die gespag, die in zehn ihrer Krankenhäuser  die elektronische Patientenakte bereits realisiert hat, verbessert nun den diagnostischen Informationsfluss, um eine noch raschere medizinische Versorgung gewährleisten zu können. Der behandelnde Arzt hat bereits kurz nach Aufnahme des Patienten die Möglichkeit, sich über die Diagnose bzw. seine Befunde zu informieren, da diese via DOXiS onlineScanning bereits in der Ambulanz in die elektronische Patientenakte eingebracht werden. Der Arzt kann sich im wahrsten Sinne des Wortes nun auch ein genaues Bild von z.B. der Wunde des Patienten machen. Ab sofort werden auch Digitalkameras über DOXiS onlineScanning direkt an das ECM-System von SER Solutions angebunden. Auch für Dokumentationszwecke ist die Integration der elektronischen Bilder sehr wichtig. Der Betrachter erhält über den Bericht hinaus wesentlich bessere Einblicke in die Krankengeschichte, was im Pilotprojekt im Krankenhaus Freistadt erfolgreich gezeigt wurde. 

Integration von Digitalkamera in ECM System

Mit DOXiS onlineScanning können nun auch Digitalkameras direkt an das ECM System angebunden werden. Der Arzt in der Ambulanz fotografiert z.B. die Wunde, und innerhalb kürzester Zeit ist diese Aufnahme für alle Zugriffsberechtigten verfügbar. Auch für Dokumentationszwecke ist die Integration der elektronischen Bilder sehr wichtig und bringt dem Betrachter zusätzlich zum Bericht wesentlich mehr Einsicht. Weiters kann der Anwender über diesen Weg natürlich auch jegliches elektronisch eingebrachtes Dokument in die Patientenakte aufnehmen.

Anytime and Anywhere

Werner Spitzbart, Projektleiter „Digitales Archiv“ der gespag-GesundheitsInformatik zu den Vorteilen des Systems: „Der größte Benefit für Arzt und Patient ist sicherlich der, dass patientenrelevante Dokumente nun schneller verfügbar sind. Zudem können Heilungsprozesse, etwa im Wund-Management können gut dokumentiert und jederzeit in der richtigen chronologischen Abfolge aufgerufen werden. Über allem steht die Funktionalität von ‚Anytime und Anywhere’: Die Krankengeschichte kann von jedem Befugten von überall aus dem Krankenhaus zu jeder Zeit aufgerufen werden, das bringt eine wesentliche Ablaufverkürzung mit sich.“

Quelle: Ser Solutions Österreich GmbH