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Internet ohne Hindernisse: gespag geht mit barrierefreier Homepage online

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Menschen mit Behinderung das Leben zusätzlich schwer machen. Die Informationsfülle des Internets beispielsweise ist nicht für alle einfach zugänglich. Zu kleine Schrift, fehlende Kontraste und unübersichtliche Seiten stellen für Hör- und Sehbehinderte, aber auch für ältere Menschen unüberwindbare Hindernisse dar. Dabei ist eine barrierefreie Webseite keine Utopie, wie der neue Internetauftritt der Oberösterreichischen Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) beweist.

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit präsentieren sich die gespag und alle oberösterreichischen Landes-Krankenhäuser unter http://www.gespag.at/ in barrierefreiem Glanz. Bequem vergrößerbare Schrift, eine neue Suchfunktion, klare Menüführung und höhere Farbkontraste machen die gespag-Websites komfortabler, übersichtlicher und moderner. Neu ist auch, dass auf die Internetseiten nun mit Hilfe von Screen-Readern optimal zugegriffen werden kann. Diese speziellen Programme „lesen“ den Usern den Inhalt der Seite vor. „Das Internet soll besonders Menschen mit speziellen Bedürfnissen neue Chancen und Wege zur Teilhabe am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben bieten. Auf diesen Umstand wollten wir Rücksicht nehmen,“ erklärt Günther Hufnagel, Webmaster der gespag, die Gründe für die Umgestaltung der erst zwei Jahre alten Seite.

Aber nicht nur Sehbehinderte Mitmenschen profitieren von barrierefreiem Webdesign: „Durch den neuen Aufbau konnten Ladegeschwindigkeiten und die Kompatibilität mit verschiedenen Browsertypen verbessert werden“, freut sich Günther Hufnagel mit seinem Team über den gelungenen Relaunch.
Mit der neuen Seite zeigt die gespag, dass sich modernes Design und hindernisfreier Zugang zu wichtigen Informationen nicht ausschließen müssen.

16.12.2004