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Kinderchirurgische Ambulanz in der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz Mehr Zeit für die kleinen Patienten durch Einführung von mpa

In der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz (LFKK) wird seit Februar 2006 zur Unterstützung der Ambulanzorganisation das klinische Workflow-System mpa eingesetzt. Seitdem konnten die Wartezeiten für die kleinen Patienten erheblich reduziert werden und die Ärzte und Pflegekräfte haben wieder mehr Zeit für die Behandlung der Kinder.

In der kinderchirurgischen und Kinderunfallambulanz der LFKK werden pro Tag ca. 70 Patienten von den behandelnden Ärzten versorgt. Vor Einführung von mpa mussten die Kinder immer wieder Wartezeiten in Kauf nehmen, da es keine elektronische Terminplanung gab. Nach der Anmeldung des Patienten wurde unter großem Suchaufwand Ambulanzkarten, Ambulanzbefunde und Röntgenbilder zum jeweiligen Patienten vom Pflegepersonal bereitgestellt. Nach den Untersuchungen dauerte es einige Tage bis die Ambulanzbefunde fertig gestellt waren.

Das alles gehört der Vergangenheit an. Seit der Inbetriebnahme von mpa am 28.2.2006 hat sich das Bild für den Patienten und für die behandelnden Teams verändert. Durch die Terminplanung im mpa fallen die Wartezeiten für den Patienten zum Großteil weg und das Patientenaufkommen verteilt sich besser über die Öffnungszeiten. Die Unterlagen zum Patienten werden ab jetzt elektronisch zur Verfügung gestellt. Sobald die Kleinen in den Behandlungsraum gerufen werden, stehen dem behandelnden Arzt elektronisch alle notwendigen Unterlagen wie Patientendaten, vorhandene Befunde und Röntgenbilder zur Verfügung. Direkt beim Ambulanzbesuch können OP Termine und stationäre Aufnahmen vereinbart werden. Sobald der Patient zur stationären Aufnahme oder zu einem Operationstermin erscheint, steht die Information über notwendige Untersuchungen den Ärzten und Pflegern auf der Station schon zur Verfügung.
Und Befunde können ab jetzt direkt nach dem Abschluss der Behandlung in der Ambulanz mitgenommen werden.

Folgende Komponenten von mpa ermöglichen diese Qualitätsverbesserung bei der ambulanten Behandlung unserer Jüngsten:

  • mpa Workflow (Erstellen und Abarbeiten von Todo-Listen)
  • mpa Terminplanung - wobei hier folgende Bereiche eingebunden sind:
    • Terminvergabe für Nachbehandlungen
    • Terminvergabe für Spezialambulanzen u. spezialisierte Ärzte
    • Planung von OP Terminen, die auch direkt in den OP-Terminkalender übernommen werden

  • elektronisches Diktat
  • Befundvalidierung 
  • elektronische Leistungserfassung

Unter der Projektleitung  von Fr. OA Dr. Elisabeth Schreier seitens der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz, Hrn. Mag. Sven Köllensperger von Systema und der GesundheitsInformatik wurde dieses  Projekt in 2,5 Monaten zur vollsten Zufriedenheit für Patient und Behandler realisiert.

Neugeborenes in Zimmer

Außenansicht Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz